Freitag, 10. März 2017

Reform beim Mutterschutz auf den Weg gebracht

Quelle: pixabay.com

Nach übereinstimmenden Medienberichten hat sich die Regierungskoalition auf Details bei der Reform des MuSchG geeinigt. Der Mutterschutz soll danach künftig auch für Schülerinnen, Studentinnen und Praktikantinnen gelten. Zudem will man Arbeitszeitbeschränkungen für Schwangere lockern und Mütter von behinderten Kindern soll mit der Reform vier Wochen länger Mutterschutz nach der Geburt gewährt werden, sodass sie insgesamt von zwölf Wochen Auszeit profitieren.
Eine weitere Änderung sieht die Verbesserung des Kündigungsschutzes für Frauen mit einer Fehlgeburt nach der zwölften Schwangerschaftswoche vor: Für sie sollen mindestens vier Monate Mutterschutz nach der Geburt gelten. Gleichzeitig will der Gesetzgeber Arbeitszeitbeschränkungen lockern. Schwangere können dann selbst über Sonn- und Feiertagsarbeit entscheiden. Für Arbeiten zwischen 20 und 22 Uhr wird ein behördliches Genehmigungsverfahren installiert.
Das Gesetz in seiner neuen Fassung soll noch vor dem Sommer in Kraft treten.