Mittwoch, 14. Februar 2018

Kapazitätsengpässe im Arbeitsrecht zu befürchten

Quelle: pixabay.com

Der Bundesverband der Arbeitsrechtler in Unternehmen (BVAU) hat Mitglieder mit Leitungs- und/oder Budgetverantwortung aus 100 Unternehmen zur aktuellen Lage befragt.

Danach ist ein deutlich höherer Bedarf an arbeitsrechtlichen Themen messbar. Während im letzten Jahr 14 % von einem höheren Aufwandsvolumen ausgehen, beantwortet diese Frage jetzt schon jeder Vierte mit Ja.
Trotzdem sollen laut der Umfrage bei 12 % der Unternehmen arbeitsrechtliche Stellen abgebaut werden. Im Vorjahr sollten überhaupt keine entsprechenden Arbeitsplätze gestrichen werden.

Nahezu gleichbleibend schwierig halten es 70 % der Umfrageteilnehmer, erfahrene Arbeitsrechtler anzuwerben. Auch sei es schwieriger, Berufsanfänger zu rekrutieren. Dieser Wert stieg mit 10 % auf das Fünffache. So verwundert auch nicht, dass immer noch ein Drittel der zu besetzenden Stellen alternativ mit Berufsanfängern besetzt werden. 

Insgesamt habe sich die Lage im Vergleich zu 2017 leicht verschlechtert. Dennoch bestehe immer noch ein hoher Bedarf an arbeitsrechtlichen Themen.

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