Ausgabe 12/16

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Welche Flexibilität lässt das ArbZG zu und was kommt aus Berlin? – Digitalisierung und Arbeitszeit

Digitalisierung und Industrie 4.0 sind in aller Munde. Strategieberatungen und Banken prophezeien, dass das Verschlafen der Digitalisierung zwangsläufig zu einer Verdrängung vom Markt führen wird. Es heißt also, das Thema ernst zu nehmen. Auch HR muss hier Lösungen anbieten. Die Arbeitszeit spielt dabei eine der Schlüsselrollen.

Weitere Themen sind: 
  • Von der Einstellung bis zur Beendigungsmaßnahme – Diversity und Demografie
  • Personaldienstleister und Kunden betroffen – Gesetzesänderungen in der Zeitarbeit
  • Illegale Aktionen gefährden unsere rechtsstaatliche Streitkultur – Streiken bis der Arzt kommt?
  • Voraussetzungen, Ablauf und Fehlerfolgen – Das Präventionsverfahren
  • Was moderne Software können muss und wie sie funktioniert – Rechtssicherheit schaffen per DMS
  • Optimale Personalarbeit – Soziales Matrix-Management
  • Rechtsprechungsübersicht – Arbeitszeit und Vergütungspflicht
Rechtsprechung: 

Natürlich finden Sie im Heft wieder aktuelle Rechtsprechung vom Bundesarbeitsgericht und den Landesarbeitsgerichten, leicht verständlich kommentiert, z. B. zu den Themen

  • Anspruch auf tabakrauchfreien Arbeitsplatz (BAG)
  • Mitbestimmung bei betrieblichen Bildungsmaßnahmen (BAG)
  • Klageerhebung wahrt keine tarifliche Ausschlussfrist (BAG)
  • Auch freigestellte Betriebsratsmitglieder müssen sich an-/abmelden (BAG)
  • Fortsetzung der Tätigkeit nach befristeter Vertragsverlängerung (BAG)
  • Kündigungsrecht: Keine Weiterbeschäftigung im Ausland (BAG)

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Im nächsten Heft: 

Candidate Experience: Anspruch und Wirklichkeit
Durch ihr verbraucherähnliches Verhalten beeinflussen Bewerber heute indirekt die Effektivität der Recruitingstrategie eines Unternehmens. Das Image, das ein Arbeitgeber pflegt (seine „Arbeitgebermarke“), ist in Kombination mit den individuellen Erfahrungen eines Kandidaten bei der Bewerbung auf eine Stelle bedeutender als je zuvor.

Haftung für Anwaltskosten des Betriebsrats?
Nach § 40 Abs. 1 BetrVG muss der Arbeitgeber die Kosten der Betriebsratstätigkeit tragen. Hierzu gehören auch Honoraransprüche des BR-Rechtsanwalts. Voraussetzung für die Kostenübernahme ist ein ordnungsgemäßer Betriebsratsbeschluss. Welche inhaltlichen Anforderungen sind daran zu stellen und wie sind die Rechtsfolgen einer unklaren Beschlusslage?

Aktuelle Probleme der Arbeitszeitkonten
Arbeitszeitkonten sind kaum geregelt, Flexikonten sind nicht definiert: Viele praktisch wichtige arbeitsrechtliche Fragen sind bis heute nicht abschließend entschieden bzw. unbefriedigend gelöst. Angesichts der großen Bedeutung in der betrieblichen Praxis ist dies kein akzeptabler Zustand.